• Charity Center Unsere AUFGABE ist es zu HELFEN. HAITI braucht Ihre HILFE.
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Charity Center

News
Bericht Mai 2019
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Drei Trauerfälle +++ Gewünschtes und Gefordertes +++ Osterfest

Liebe Sponsoren, Freunde und Unterstützer,

die letzten Monate waren für uns als Verein keine leichte Zeit, weil wir drei wertvolle Mitarbeiter innerhalb kurzer Zeit verloren haben.

+ Der erste Todesfall war am 18. Dezember 2018, als meine Mutter, Anna Benoit, unerwartet verstorben ist. Sie war für das Waisenhaus eine große Hilfe, hatte immer wieder nach dem Rechten gesehen und die Heimleitung in vielen Belangen sehr gut unterstützt. Was das Gebet angeht, war sie für unser Heim ein großes Vorbild. Auch die Kinder des Waisenhauses haben mit ihr eine großartige „Mutter“ verloren, denn sie konnten jederzeit zu ihr hingehen und waren immer willkommen. Die Trauerfeier war ein Fest der Dankbarkeit, wie ein Konzert zur Feier ihres Lebens. Sie dauerte, wie in Haiti üblich, drei Stunden.

Als ich dazu in Les Cayes war, wollte ich einiges für das Waisenhaus organisieren und mich mit den für die Kinder Verantwortlichen treffen. Das kam leider nicht zustande, weil mein Schwager Ronny Stumpf, der unsere Fonmeh-Webseite betreut hat, plötzlich verstarb. Trotz schnellen Eingriffs der Ärzte hat er den Riss in der Hauptschlagader nicht überlebt. Erst 45 Jahre alt, war das für uns alle sehr tragisch, vor allem aber für seine Frau. Gott sei Dank konnte ich gleich zurückfliegen, um meiner Familie zur Seite zu stehen.

Der dritte Trauerfall war unser großzügiger Freund und Gönner Johannes aus der Schweiz. Nach dem Orkan Matthew hatte er uns eine neue Photovoltaikanlage im Wert von rund 30.000 Euro gesponsert und diese auch betreut. Er verstarb im Alter von nur 35 Jahren als Pilot eines Kleinflugzeugs bei der Kollision mit einer anderen Maschine kurz vor der Landung. Ich habe das erst erfahren, als ich ihn wochenlang nicht erreichen konnte. Johannes war ein Kinderfreund, der oft in Haiti war und es geliebt hat, mit den Kindern zu spielen. Möge Gott seiner und unserer Familie weiterhin Trost schenken in dieser schwierigen Zeit.

+ Obwohl ich nur kurz in Haiti war, gelang es mir, noch einiges in die Wege zu leiten. So konnte ich eine neue Mitarbeiterin für einen wöchentlichen Hauswirtschafts-Kurs der Mädchen gewinnen. Sie hatten sich das so sehr gewünscht. Auch für die Jungs soll es etwas geben, wir dachten an einen Handwerkskurs. Dafür sind wir gerade auf der Suche nach einem Kursleiter und versuchen dies dann auch in finanzieller Hinsicht zu ermöglichen. Solche Projekte verursachen zwar zusätzliche Kosten, sind aber gerade für die berufliche Zukunft der Kinder sehr wertvoll. Wir wären euch sehr dankbar, wenn ihr uns mit einer Spende bei unserem Vorhaben unterstützen würdet. Der Hauswirtschaftskurs kostet 250 Euro im Monat. Für den gelungenen Start sorgte eine Geburtstagspende. Wenn nun 25 Personen je 10 Euro im Monat spenden würden, wären die Kosten für diesen Kurs gedeckt, und das wäre großartig!

Mauer um das Grundstück

Ein weiteres Projekt, das erledigt werden musste, ist der Bau einer befestigten Begrenzung unseres Grundstücks. Das Sozialamt in Haiti hat uns dies zur Auflage gemacht und uns bereits öfter auf die Umsetzung hingewiesen. Wir haben den Mauerbau wegen dringlicherer Vorhaben immer wieder aufgeschoben, doch jetzt mussten wir handeln. Dank vieler fleißiger Mitarbeiter vor Ort sind die Arbeiten mittlerweile fast abgeschlossen. Die Kosten für die Begrenzung des gesamten Grundstücks belaufen sich auf etwa 20.000 Euro. Bedauerlicherweise gab es weder von Seiten der Regierung noch von anderen Institutionen Förderungen für dieses Bauvorhaben. Somit liegt die Finanzierung leider allein in unserer Hand.Sängerinnen und Sänger

+ Doch nicht nur die Bauarbeiter auf unserer Baustelle waren in der Zeit vor Ostern sehr fleißig, auch einige unserer Kinder: Sie haben im Chor der Kirchengemeinde eifrig für das Osterkonzert geprobt und dann die Aufführung mitgestaltet. Es ist immer wieder wunderbar zu sehen, welch große Freude die Kinder beim Singen und Musizieren haben und auch wie gut sie in die Kirchengemeinde eingebunden sind. Wir sind sehr stolz auf sie. Sie entwickeln sich prächtig!

An dieser Stelle bedanken wir uns von Herzen bei allen Spendern, die mit ihrem Beitrag unseren Kindern eine bessere Zukunft schenken. Jeden Monat brauchen wir etwa 6.000 Euro, um das Waisenhaus am Laufen zu halten, davon rund 20 Prozent für die Gehälter der Mitarbeiter vor Ort.

Ostergottesdienst

Unsere Mitarbeiter hier in Deutschland arbeiten Gott sei Dank alle ehrenamtlich. Wir treffen uns etwa fünf Mal im Jahr, um alles zu organisieren, zu planen und umzusetzen. Leider ist es sehr schwer, neue ehrenamtlich Engagierte zu gewinnen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten sich einzubringen, ohne bei jedem Treffen dabei zu sein. Wer unsere Arbeit für die Kinder in Haiti aktiv unterstützen will, kann sich gern bei mir melden.Wir danken für euer Interesse an unserer Arbeit in Haiti und wünschen euch allen eine gesegnete Zeit!

 

Euer Mondi Benoit

1. Vorsitzender FONMEH e.V.
Ringstraße 20A, 86836 Klosterlechfeld
Tel. 0176 34 61 01 57, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Bericht Dezember 2018
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Bildbericht Dezember 2018

Erste Seite des Bildberichts

 
Infobrief Oktober 2018
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Wieder Erdbeben +++ Stärkstes seit 2010 +++ Schwarze Woche für das Waisenhaus

Liebe Sponsoren, Helfer und Interessierte,

vor 8 Jahren hatten wir in Haiti eines der tödlichsten Erdbeben. Dass wir am 6. Oktober 2018 schon wieder ein starkes Erdbeben erleben müssten, damit hat keiner gerechnet – bis die Warnungen kamen. Vor wenigen Tagen bebte die Erde mit einer Stärke von 5,9 auf der Richterskala. Zur Erinnerung: im Jahr 2010 war es Stärke 7,. und damals verloren über 300.000 Menschen ihr Leben.

Dieses Mal waren das Land und die Menschen durch die Warnungen besser vorbereitet. Es kamen leider trotzdem 16 Menschen ums Leben, 333 wurden verletzt, Tausende obdachlos. Kirchen sind im Erdboden versunken und Krankenhäuser zerstört worden. Das Erdbeben war jedoch hauptsächlich im Norden des Landes. Unser Waisenhaus im Süden bekam noch stark die Ausläufer des Bebens zu spüren. Gott sei Dank ist unseren Kindern und Mitarbeitern aber nichts passiert. Es hat „nur“ zusätzlich sehr viel geregnet, weshalb wir einen Großteil der Ernte in unserem Garten verloren haben.

Um den Opfern zu helfen, hat Fonmeh 900 US-Dollar Soforthilfe geleistet, was wenig ist, doch unsere momentane finanzielle Situation lässt leider nicht mehr zu. Viele solche kleinen Tröpfchen können die Not der Menschen lindern und wer für die Opfer etwas spenden will, kann das gerne tun. Wir wissen aus eigener Erfahrung: Was diese Menschen dort jetzt durchmachen ist furchtbar.

Zudem haben wir im Waisenhaus aus anderen Gründen schreckliche Wochen hinter uns gebracht.

Als Obed, 17 Jahre alt, vor zwei Wochen mit dem Roller in die Schule fuhr, hat er eine Person umgefahren. Obed war nach dem Unfall am Kopf verletzt, wurde sofort bewusstlos und wachte erst im Krankenhaus wieder auf. Vier Tage später wurde er nach Hause geschickt, um die Behandlungen ambulant fortzuführen. Jetzt kann Obed Gott sei Dank wieder in die Schule gehen.

Der 70-Jährige aber, der beim Unfall involviert war, ist leider am 20. September seinen Verletzungen erlegen. Wir als Verein mussten, laut haitianischem Gesetz, Geld an die Familie des Opfers bezahlen. Die Familie des Opfers hat verstanden, dass wir in dem Land sind, um zu helfen und keine reiche Organisation sind, so konnten wir uns auf rund 400 Euro einigen, die sie von uns bekommen. Zum Vergleich: Allein die Beerdigung kostet in Haiti um die 4.000 US-Dollar. Wir sind in Gedanken und im Gebet noch bei der Frau und der gesamten Familie des Opfers und hoffen, dass sie Trost erfahren.

Kurz davor hatte eine Mitarbeiterin unseres Hauses ihr sechsjähriges Kind wegen einer Krankheit verloren. Das hat alle sehr betroffen gemacht, weil das Kind seine Mutter häufig in unser Waisenheim begleitet hat und mit unseren Kindern sehr gut befreundet war.

Das sind leider gar keine guten Nachrichten, aber sie gehören doch alle zum Leben. Wir sind trotz allem sehr dankbar, weil

* unser Haus und die Kinder das Erdbeben gut überstanden haben,

* Obed wieder in die Schule gehen kann,

* die Warnungen vor dem Erdbeben gut gegriffen haben und

* wir den Erdbeben-Opfern zumindest eine kleine Hilfe überweisen konnten.

Herzlichen Dank, dass Sie die Armen in Haiti unterstützen. Vergelt’s euch/Ihnen Gott!

Herzliche Grüße

 

Euer Mondi Benoit

1. Vorsitzender

Tel. 01 76-34 61 01 57, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 
Schulanfang 2018
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Zeichen der Hoffnung und Freude
Die Kinder in unserem Waisenhaus in Les Cayes können dank eures großen Geberherzens dieses Jahr wieder in die Schule gehen. Kein Kind ist sitzen geblieben, was uns Hoffnung gibt und uns mit Dankbarkeit erfüllt. Auch weil wir sonst das Schuljahr noch einmal bezahlen müssten.
Das Schuljahr kostet uns insgesamt rund 20.000 Euro, weil in Haiti jedes Kind Schulgeld bezahlen muss. Leider konnten wir vom Staat keine Unterstützung bekommen. Darum sind wir komplett auf eure Hilfe angewiesen, damit diese Kinder nicht auf der Straße bleiben. Dass es bisher gelungen ist, haben wir euch allen zu verdanken – in eurem Mitwirken als Musiker und Sänger bei Konzerten, als Zuhörer, Spender, Paten und andere Helfer, auch solche, die unser Vorhaben im innigen Gebet unterstützen. Mit Bildung können wir unsere Welt ein Stück besser machen.

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Vielen Dank euch allen!

Herzliche Grüße
Euer Mondi Benoit

 
Informationen Juli 2018
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Liebe Sponsoren, Paten und Freunde,

mit diesem Brief erhaltet ihr ein Update über die momentane Situation im Waisenheim und gleichzeitig einen kurzen Bericht über unsere diesjährige Reise nach Haiti in den Osterferien.Geschenke

Ende März trat ich (Mondi) zusammen mit fünf hochmotivierten Landsbergern die lange Reise nach Haiti an. Alle Teilnehmer haben die Kosten für Flug, Unterkunft und Verpflegung selbst übernommen und ihre Urlaubszeit für unser Projekt eingesetzt. Jeder meiner Reisebegleiter wollte sich zudem mit seiner ganz eigenen Begabung im Waisenheim einbringen. Im Waisenheim in Les Cayes wurden wir von fröhlichen Kindern und Mitarbeitern empfangen. Sofort nahmen wir die Situation im Waisenheim in den Blick und entschieden uns für den Bau eines Geländers an Balkon und Treppe. Die nächsten Tage waren anstrengend und mit dem Besuch von Baumärkten, Gesprächen mit Handwerkern und schließlich eigenen handwerklichen Arbeiten angefüllt. Doch schon wenige Tage später waren die Geländer fertiggestellt, und selbst die Kinder und Mitarbeiter bewunderten die tolle Arbeit.

 
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